Anmelden
Datum: 18.06.2026
An warmen Tagen wird in der Schweiz wieder vermehrt grilliert. Doch Unachtsamkeiten führen jedes Jahr zu zahlreichen Bränden und Verletzungen. Die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) macht deshalb auf die wichtigsten
Sicherheitsmassnahmen aufmerksam und zeigt, wie sich Risiken beim Grillieren einfach vermeiden lassen.
Viele Grillunfälle entstehen durch fahrlässiges Verhalten oder mangelnde Vorsicht im Umgang mit
Feuer und heissen Materialien. Besonders bei Gas- und Holzkohlegrills können unsachgemässe
Handhabung oder technische Mängel schnell gefährlich werden. Deshalb empfiehlt die BFB, Grills
regelmässig zu kontrollieren und grundlegende Sicherheitsregeln konsequent einzuhalten.
Bei Gasgrills sollten regelmässig die Leitungen und Anschlüsse überprüft werden. Undichte oder
spröde Schläuche müssen umgehend ersetzt werden. Holzkohlegrills dürfen niemals mit flüssigen
Brandbeschleunigern angezündet werden, da es dabei zu explosionsartigen Stichflammen kommen
kann. Stattdessen sollten ausschliesslich geeignete Anzündhilfen verwendet werden. Auch nach
dem Grillieren ist Vorsicht geboten: Die Asche kann noch lange glimmen und Brände verursachen.
Sie muss deshalb mindestens 48 Stunden auskühlen, bevor sie entsorgt wird.
BFB-Sicherheitstipps für Gasgrills
BFB-Sicherheitstipps für Holzkohlegrills
Mehr Sicherheitsinformationen bietet die BFB unter bfb-cipi.ch/grill
Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB sensibilisiert für die Gefahren des Feuers. Es sollen Brände verhütet und Schäden an Personen, Tieren, Sachen und der Umwelt verhindert werden. Die BFB wird durch die Kantonalen Gebäudeversicherungen finanziert und engagiert sich in deren Auftrag in der Prävention. Sie ist nicht gewinnorientiert und hat ihren Sitz in Bern bei der Vereinigung Kantonaler Gebäudeversicherungen VKG.
Finden Sie unsere aktuellen Beiträge zur Brandverhütung jetzt auch auf Social Media.
Für Medienanfragen:
Rolf Meier
Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB
T +41 (0)31 320 22 82, media@bfb-cipi.ch